Mae Hong Son Loop - 2. Etappe
Mit der Geräuschkulisse des Dschungels war die Nacht nebst heissen Quellen, ein unvergesslich schönes Erlebnis und die Sonne schien des Morgens durch die Glasfronten der Blockhütte. Es sind mir des Nachts auch keine untoten Zombie-Mönche begegnet, die in dem verlassenen Resort mit Sicherheit einst einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer fielen.
Sehr früh ging es also weiter nun nach Pai, welches der eigentliche Zielpunkt der ersten Etappe hätte sein sollen.
Pai liegt auf einem Hochplateau, umringt von Berggipfeln und am Flussufer des Pai. Auf einem dieser Gipfel thront ein strahlend weisser Buddha, der über das Tal lächelt.
Es wäre geographisch ein wunderschöner Platz auf dieser grossen Welt, an dem man sicherlich einige Tage verweilen könnte und von dem aus man die tollsten Trails in die Natur der Umgebung starten kann. Ein Backpacker-Geheimtipp ist es aber wahrlich leider nicht mehr. Hier genoss ich nur ein kleines Frühstück auf der Terrasse eines Hotels, mit Blick auf die Idylle grüner Wiesen am Fluss Pai, und weiter ging die Fahrt.
Nach Pai eröffnen sich die schönsten Landschaftsszenen der Bergregion und Ausblicke über den alles bedeckenden Dschungel. An einem hohen Aussichtspunkt war es dann auch nur noch 18°C warm, bis man ein paar Kilometer weiter wieder in die tropische Hitze Thailands eintaucht. Man passiert die kleine staubige Ortschaft Soppong. Mal fährt man durch einen Birkenhain, mal sieht man Wasserbüffel zwischen grünen Ufergräsern in kleinen wilden Bächlein baden. Rinder kreuzen die Strasse. Regelmässig liegen Hunde mitten auf der Strasse, der Farbe des Asphalts oder der braunen Erde angepasst, und trotten dann träge davon.
An einer schmalen Rechtskurve und einem Schild zur Fish Cave, geht es weiter in Richtung Ban Ruam Thai.
Kohlköpfe, Reisfelder, Teeplantagen zwischen Palmen, finden sich um den kleinen einfachen Ort Mae Aw herum, mit seinen Holzhäusern und blauen Blechdächern. Mit einem spitzen Reishut auf dem Kopf, trägt eine Bäuerin vermutlich Tabakblätter in zwei Körben an den Enden einer Bambusstange über der Schulter. Nach einer kleinen Rast und Fotosession am Pha Suea Waterfall, ist es nur noch ein kurzes Stück zum Traumzielort Ban Rak Thai, an der Grenze zu Myanmar.
Und da war er, dieser Ort den ich im Internet entdeckt hatte und seither unbedingt dorthin wollte, weil mich die zauberhaften Bilder so fasziniert haben. Das Shan-Dorf Ban Ruam Thai.
Irgendwo im Nirgendwo im tiefen ursprünglichen Thailand, hoch oben im äussersten Norden und dicht an der Grenze zu Birma. Hier wird Tee angebaut. und die niedlichen Häuschen liegen um den spiegelnden Jom Kham Lake.
In den 90ger Jahren wurde durch die Royal Development Projects sich bemüht den Opium-Anbau und den Drogenhandel zu unterbinden. Dafür wurde nach alternativen Anbauprodukten gesucht und dafür Experten für den Teeanbau aus Taiwan geholt. Diese siedelten sich dort an und kultivierten den Thai-Oolong Tee.
In einem Restaurant unter chinesischen Laternen, speiste ich die angebotenen gebackenen Teeblätter. Das schmeckte sehr gut. Und anschliessend gab es eine Tee-Verköstigung in der Pagode. Ich probierte den ersten Winterschnitt und Jasmintee, in traditionelle Art auf einem hölzernen Teetisch zubereitet. Zudem gab es allerlei traditionelles Teegeschirr zu bestaunen. Ein filigranes Teekännchen aus Porzellan mit Koikarpfen bemalt, hätte mir gut gefallen, aber wo sollte ich es auf meiner Reise hinpacken?
Sehr früh ging es also weiter nun nach Pai, welches der eigentliche Zielpunkt der ersten Etappe hätte sein sollen.
Pai liegt auf einem Hochplateau, umringt von Berggipfeln und am Flussufer des Pai. Auf einem dieser Gipfel thront ein strahlend weisser Buddha, der über das Tal lächelt.
Es wäre geographisch ein wunderschöner Platz auf dieser grossen Welt, an dem man sicherlich einige Tage verweilen könnte und von dem aus man die tollsten Trails in die Natur der Umgebung starten kann. Ein Backpacker-Geheimtipp ist es aber wahrlich leider nicht mehr. Hier genoss ich nur ein kleines Frühstück auf der Terrasse eines Hotels, mit Blick auf die Idylle grüner Wiesen am Fluss Pai, und weiter ging die Fahrt.
Nach Pai eröffnen sich die schönsten Landschaftsszenen der Bergregion und Ausblicke über den alles bedeckenden Dschungel. An einem hohen Aussichtspunkt war es dann auch nur noch 18°C warm, bis man ein paar Kilometer weiter wieder in die tropische Hitze Thailands eintaucht. Man passiert die kleine staubige Ortschaft Soppong. Mal fährt man durch einen Birkenhain, mal sieht man Wasserbüffel zwischen grünen Ufergräsern in kleinen wilden Bächlein baden. Rinder kreuzen die Strasse. Regelmässig liegen Hunde mitten auf der Strasse, der Farbe des Asphalts oder der braunen Erde angepasst, und trotten dann träge davon.
An einer schmalen Rechtskurve und einem Schild zur Fish Cave, geht es weiter in Richtung Ban Ruam Thai.
Kohlköpfe, Reisfelder, Teeplantagen zwischen Palmen, finden sich um den kleinen einfachen Ort Mae Aw herum, mit seinen Holzhäusern und blauen Blechdächern. Mit einem spitzen Reishut auf dem Kopf, trägt eine Bäuerin vermutlich Tabakblätter in zwei Körben an den Enden einer Bambusstange über der Schulter. Nach einer kleinen Rast und Fotosession am Pha Suea Waterfall, ist es nur noch ein kurzes Stück zum Traumzielort Ban Rak Thai, an der Grenze zu Myanmar.
Und da war er, dieser Ort den ich im Internet entdeckt hatte und seither unbedingt dorthin wollte, weil mich die zauberhaften Bilder so fasziniert haben. Das Shan-Dorf Ban Ruam Thai.
Irgendwo im Nirgendwo im tiefen ursprünglichen Thailand, hoch oben im äussersten Norden und dicht an der Grenze zu Birma. Hier wird Tee angebaut. und die niedlichen Häuschen liegen um den spiegelnden Jom Kham Lake.
In den 90ger Jahren wurde durch die Royal Development Projects sich bemüht den Opium-Anbau und den Drogenhandel zu unterbinden. Dafür wurde nach alternativen Anbauprodukten gesucht und dafür Experten für den Teeanbau aus Taiwan geholt. Diese siedelten sich dort an und kultivierten den Thai-Oolong Tee.
In einem Restaurant unter chinesischen Laternen, speiste ich die angebotenen gebackenen Teeblätter. Das schmeckte sehr gut. Und anschliessend gab es eine Tee-Verköstigung in der Pagode. Ich probierte den ersten Winterschnitt und Jasmintee, in traditionelle Art auf einem hölzernen Teetisch zubereitet. Zudem gab es allerlei traditionelles Teegeschirr zu bestaunen. Ein filigranes Teekännchen aus Porzellan mit Koikarpfen bemalt, hätte mir gut gefallen, aber wo sollte ich es auf meiner Reise hinpacken?



Kommentare
Kommentar veröffentlichen