Back to Chiang Mai
Zurück in Chiang Mai.
Es kann wohl jeder meine Wehleidigkeit nachvollziehen, nach diesem wahnsinnig schönen Loop mit seinen unvergesslichen Eindrücken und Naturerlebnissen. Nach dieser Ursprünglichkeit, war alles andere eigentlich ein mehr oder weniger angenehmer Kulturschock.
Ich fand ein Plätzchen in einem sehr schönen Guesthouse, dem Good Morning Chiang Mai Tropical Inn. Hier konnte man mal einen Tag ausspannen und sich von der Zwischenreise erholen.
Erstmal die Wäsche waschen lassen und danach einen weiteren Spaziergang durch das Städtchen machen.
Sodann schlenderte ich los, schaute mir eine typische Markthalle an, in der von Obst und Gemüse, über Hühnerbeine und Meeresfrüchte, bis zu bei uns ausgedienten Röhrenfernsehapparaten, alles mögliche angeboten wurde. Und wieder stundenlang durch die niedlichen Gässchen geschlendert. Es gibt so viel zu sehen. Selbst das extreme, überall präsente Kabelgewirr der Telefonleitungen ist interessant.
Irgendwann treibt einen die Hitze und der Hunger wieder in eine der zahlreichen Locations. Diesmal in das United Chiang Mai Irish Pub, das einen sehr gemütlichen Biergarten dabei hat. Dort ass ich ein Nahm Thok, einen scharfen Rindfleischsalat. Und scharf war gar kein Ausdruck! Nochmal Reis nachbestellt, den ich zuerst abgelehnt hatte. Dazu einen MixedFruitShake. An den Nebentischen tummelten sich allerlei Aussteiger-Leutchen herum. Jeder kannte offenbar jeden. Vom bierbauchigen Rocker, über den US-Surferboy bis hin zur Goa-Tante, ganz nach Tilda Swinton in "the beach", mit pinken bunten langen Dreadlocks und Tunnels. Tätowiert waren sie alle von oben bis unten. Und diese Szene prägte aktuell auch das Stadtbild. Weil....die nächsten drei Tage war Songkran.
Wirklich genial, das kann ich nur jedem empfehlen, der sich mal nach Chiang Mai verirrt, ist der Mango-Cheese-Cake, aus der angrenzenden Crusty Loaf Bakery. So ein leckerer Mürbteigboden, mit Mangocheese und Mangokompott obendrüber. Total gut.
Es war nun der 12. April 2018. Wie es der Zufall will, wird hier in den nächsten drei Tagen das Songkran Festival gefeiert. Songkran ist das thailändische Neujahrsfest. Man müsse das mal gesehen haben, hiess es. Und so waren schon deutlich mehr Touristen anzutreffen.
Am späten Nachmittag nahm ich mir ein Tuktuk zum Nightmarket. Und da war es auch schon soweit. Als ich dort ankam, war ich komplett durchnässt.
Das liess ich natürlich nicht auf mir sitzen. Kaufte mir umgehend ein Eimerchen (in pink), und die völlig ausufernde Wasserschlacht von Menschenmassen begann. Das ist Songkran. Alles was vorbeifuhr und vorbei lief, wurde komplett mit Wasser überschüttet, mit Bazookas bespritzt. Es standen überall extra Wasserbecken mit riesigen Eisblöcken bereit, damit das Wasser auch so richtig schön kalt ist. Dazu gab es Bier aus den Bars entlang der Gassen. Irgendjemand schmiert einem noch eine weisse Paste ins Gesicht. Das Fest entstand aus Rituellen Waschungen. Es ist die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Die Paste ist Babypuder oder Talcum.
Zu dieser Zeit kommt NIEMAND trockenen Fusses durch diese Stadt, sondern man läuft dort nur klatschnass herum. Die Kinder haben Spass, die Erwachsenen haben Spass, die Alten haben Spass, Einheimische und Touristen. Und ich hatte Spass.
Es gibt dort niemanden, der nicht bis über das ganze Gesicht strahlt und lacht. Es ist das multikulturellste, mit Einheimischen und Menschen aus aller Welt, erfrischenste und lustigste Fest, das ich je erlebt habe.
Aber das war nur der Beginn von Songkran, der Vorabend. Und es strömten immer und immer mehr Touristen in die Stadt. Und das war nicht der Schlag Menschen, den ich bevorzugen würde. Vorher überlegte ich noch, ob ich nicht noch eine Tour im Norden starten sollte spontan, aber so entschloss ich mich zu flüchten und noch für den nächsten Tag einen Flug in den Süden zu buchen.
Leider musste der nicht wassertaugliche Fotoapparat im Hotel bleiben.
Wirklich genial, das kann ich nur jedem empfehlen, der sich mal nach Chiang Mai verirrt, ist der Mango-Cheese-Cake, aus der angrenzenden Crusty Loaf Bakery. So ein leckerer Mürbteigboden, mit Mangocheese und Mangokompott obendrüber. Total gut.
Es war nun der 12. April 2018. Wie es der Zufall will, wird hier in den nächsten drei Tagen das Songkran Festival gefeiert. Songkran ist das thailändische Neujahrsfest. Man müsse das mal gesehen haben, hiess es. Und so waren schon deutlich mehr Touristen anzutreffen.
Am späten Nachmittag nahm ich mir ein Tuktuk zum Nightmarket. Und da war es auch schon soweit. Als ich dort ankam, war ich komplett durchnässt.
Das liess ich natürlich nicht auf mir sitzen. Kaufte mir umgehend ein Eimerchen (in pink), und die völlig ausufernde Wasserschlacht von Menschenmassen begann. Das ist Songkran. Alles was vorbeifuhr und vorbei lief, wurde komplett mit Wasser überschüttet, mit Bazookas bespritzt. Es standen überall extra Wasserbecken mit riesigen Eisblöcken bereit, damit das Wasser auch so richtig schön kalt ist. Dazu gab es Bier aus den Bars entlang der Gassen. Irgendjemand schmiert einem noch eine weisse Paste ins Gesicht. Das Fest entstand aus Rituellen Waschungen. Es ist die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Die Paste ist Babypuder oder Talcum.
Zu dieser Zeit kommt NIEMAND trockenen Fusses durch diese Stadt, sondern man läuft dort nur klatschnass herum. Die Kinder haben Spass, die Erwachsenen haben Spass, die Alten haben Spass, Einheimische und Touristen. Und ich hatte Spass.
Es gibt dort niemanden, der nicht bis über das ganze Gesicht strahlt und lacht. Es ist das multikulturellste, mit Einheimischen und Menschen aus aller Welt, erfrischenste und lustigste Fest, das ich je erlebt habe.
Aber das war nur der Beginn von Songkran, der Vorabend. Und es strömten immer und immer mehr Touristen in die Stadt. Und das war nicht der Schlag Menschen, den ich bevorzugen würde. Vorher überlegte ich noch, ob ich nicht noch eine Tour im Norden starten sollte spontan, aber so entschloss ich mich zu flüchten und noch für den nächsten Tag einen Flug in den Süden zu buchen.
Leider musste der nicht wassertaugliche Fotoapparat im Hotel bleiben.




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