Chiang Mai
Der Flug von Bangkok nach Chiang Mai in Nordthailand kostete gerade mal 36€.
Vorab hatte ich schon von der sogenannten Burning Season gehört, die insbesondere in den Monaten März und April, also vor der Regenzeit, ihren Höhepunkt finden soll. Wobei dazu jeder etwas anderes behauptet. Das bedeutet Brandrodung, Trockenheit und schlechte Luft. Mal sehen was mich also in Nordthailand erwartet.
Es ist diesig. Oder ist das schon die verrauchte Luft? Schwer zu sagen. Jedenfalls ist es heiss, aber nicht ganz so extrem wie in Bangkok.
In ein paar Minuten, ist man vom Flughafen auch schon in die Altstadt gefahren, die von blühenden Bäumen gesäumten Wassergräben umgrenzt ist. Erstmal ins Cozy-In eingecheckt. Ein modernes Budget Hotel, mit sauberen Zimmern im industrial Style und kleinem Sitzplatz auf dem Balkon, über den man zu den Räumen gelangt. Man blickt von dort auf die in Dunst gehüllten Berge Doi Pui und Doi Suthep. Unter mir Bananenstauden.
Also erstmal wieder großzügig mit LFS 50 Sonnencreme und Mückenspray behandelt und los geht es zu einem Spaziergang am späten Nachmittag.
Ein Gässchen weiter, traf ich schon auf einen überwachsenen alten Stein-Chedi. In dieser gemütlichen Stadt muss man eigentlich immer nur ein paar Schritte gehen, um von einem zum nächsten antiken Tempel zu gelangen. Allerdings konnte man um diese Uhrzeit die meisten Tempel nicht mehr besichtigen. Es ist die Zeit der Mönche und jungen Novizen, die in ihren leuchtend orangen Roben ihrer alltägliche körperlichen Arbeit nachgingen und die Tempelanlagen mit Reisigbesen pflegen.
Zuerst lief ich durch eine kleine Parkanlage mit Weiher und Springbrunnen. Hier gab es öffentliche Trainingsgeräte unter freiem Himmel. Das sieht man oft in Thailand. Und ein paar tätowierte Individualtouristen, die sich gefühlt noch viel kosmopolitischer vorkamen, joggten oder sonnten sich in ihren Hängematten.
Insgesamt sah man zu dieser Zeit gar nicht mal so viele Touristen in Chiang Mai. Aber die Stadt ist darauf ausgerichtet. Das merkt man natürlich sofort, z.B. an den Sammeltaxis und TukTuks, die hupend vorbeifahren.
Wieder durch nette Gässchen mit ihren Teak-Holzhäusern und Geisterhäuschen gelaufen und durch eine Öffnung der alten Stadtmauer aus roten Ziegelsteinen gestiegen. Was ist das? Ein zauberhafter, verwunschener Garten mit einer Sammlung alter buddhistischer Terrakotta-Figuren, Skulpturen, Scherben und Trögen. The Secret Terracotta Arts Garden.
Während Graubauchhörnchen über mir herumkletterten, genoss ich einen Thai-Tee. Das ist rauchig schwarzer Tee mit Milch und Eiswürfeln. Der wunderschöne Garten ist wirklich secret, denn sonst war dort niemand.
Ein junger Thai erklärte, dass gleich nebenan das zugehörige Restaurant sei. "The Faces". Hier kann man ausgezeichnet Abendessen. Location, Koch und Speisekarte sind dort genial. Zu einem eisgekühlten Virgin Mojito mit frischer Minze, genoss ich einen Papayasalat mit Krabben, gerösteten Erdnüssen und Chili, serviert in einem Terrakottatöpfchen.
Mit dem TukTuk startete am nächsten Morgen für ein paar Bath eine Tempeltour durch Chiang Mai und der Fahrer wartete jedesmal geduldig. Zunächst wollte ich zum Wat Sri Suphan, dem Tempel komplett aus Silber, der unter dem blauen Himmel glänzt. Jedenfalls farblich. Hier opfern Gläubige Räucherwerk, frische Blumenketten oder Geld. Weiter ging es zum goldenen Wat Chiang Man, dem ältesten Tempel und seinem steinernen Chedi Chang Lom getragen von Elefantenskulpturen. Dann Wat Phra Singh aus Teakholz, der riesige steinerne und uralte Wat Chedi Luang mit seinen bereits zu einer glatten Fläche verwitterten Treppenstufen und grossen steinernen Naga-Figuren. Alles strahlt, die goldenen Chedis, die Buddhafiguren, der Blumenschmuck und die Mönche in den orangenen Roben. Viel Klingklang und Räucherwerk zaubern das Thai-Smile ins Gesicht.
Von den insgesamt 200 Tempeln der Stadt, hatte ich nun eine spontane Auswahl gesehen.
Nach einem kurzen Gewitter und Regenschauer, die Hitze ein bisschen gedämpft, nach einer Dose Singha und Pad Thai gestärkt, schlenderte ich über den NightMarket. Ich kaufte mir einen dieser superweichen Seidenschals, bestaunte ausgefallene Fischgerichte und allerlei Handwerkswaren.
Vorab hatte ich schon von der sogenannten Burning Season gehört, die insbesondere in den Monaten März und April, also vor der Regenzeit, ihren Höhepunkt finden soll. Wobei dazu jeder etwas anderes behauptet. Das bedeutet Brandrodung, Trockenheit und schlechte Luft. Mal sehen was mich also in Nordthailand erwartet.
Es ist diesig. Oder ist das schon die verrauchte Luft? Schwer zu sagen. Jedenfalls ist es heiss, aber nicht ganz so extrem wie in Bangkok.
In ein paar Minuten, ist man vom Flughafen auch schon in die Altstadt gefahren, die von blühenden Bäumen gesäumten Wassergräben umgrenzt ist. Erstmal ins Cozy-In eingecheckt. Ein modernes Budget Hotel, mit sauberen Zimmern im industrial Style und kleinem Sitzplatz auf dem Balkon, über den man zu den Räumen gelangt. Man blickt von dort auf die in Dunst gehüllten Berge Doi Pui und Doi Suthep. Unter mir Bananenstauden.
Also erstmal wieder großzügig mit LFS 50 Sonnencreme und Mückenspray behandelt und los geht es zu einem Spaziergang am späten Nachmittag.
Ein Gässchen weiter, traf ich schon auf einen überwachsenen alten Stein-Chedi. In dieser gemütlichen Stadt muss man eigentlich immer nur ein paar Schritte gehen, um von einem zum nächsten antiken Tempel zu gelangen. Allerdings konnte man um diese Uhrzeit die meisten Tempel nicht mehr besichtigen. Es ist die Zeit der Mönche und jungen Novizen, die in ihren leuchtend orangen Roben ihrer alltägliche körperlichen Arbeit nachgingen und die Tempelanlagen mit Reisigbesen pflegen.
Zuerst lief ich durch eine kleine Parkanlage mit Weiher und Springbrunnen. Hier gab es öffentliche Trainingsgeräte unter freiem Himmel. Das sieht man oft in Thailand. Und ein paar tätowierte Individualtouristen, die sich gefühlt noch viel kosmopolitischer vorkamen, joggten oder sonnten sich in ihren Hängematten.
Insgesamt sah man zu dieser Zeit gar nicht mal so viele Touristen in Chiang Mai. Aber die Stadt ist darauf ausgerichtet. Das merkt man natürlich sofort, z.B. an den Sammeltaxis und TukTuks, die hupend vorbeifahren.
Wieder durch nette Gässchen mit ihren Teak-Holzhäusern und Geisterhäuschen gelaufen und durch eine Öffnung der alten Stadtmauer aus roten Ziegelsteinen gestiegen. Was ist das? Ein zauberhafter, verwunschener Garten mit einer Sammlung alter buddhistischer Terrakotta-Figuren, Skulpturen, Scherben und Trögen. The Secret Terracotta Arts Garden.
Während Graubauchhörnchen über mir herumkletterten, genoss ich einen Thai-Tee. Das ist rauchig schwarzer Tee mit Milch und Eiswürfeln. Der wunderschöne Garten ist wirklich secret, denn sonst war dort niemand.
Ein junger Thai erklärte, dass gleich nebenan das zugehörige Restaurant sei. "The Faces". Hier kann man ausgezeichnet Abendessen. Location, Koch und Speisekarte sind dort genial. Zu einem eisgekühlten Virgin Mojito mit frischer Minze, genoss ich einen Papayasalat mit Krabben, gerösteten Erdnüssen und Chili, serviert in einem Terrakottatöpfchen.
Von den insgesamt 200 Tempeln der Stadt, hatte ich nun eine spontane Auswahl gesehen.
Nach einem kurzen Gewitter und Regenschauer, die Hitze ein bisschen gedämpft, nach einer Dose Singha und Pad Thai gestärkt, schlenderte ich über den NightMarket. Ich kaufte mir einen dieser superweichen Seidenschals, bestaunte ausgefallene Fischgerichte und allerlei Handwerkswaren.

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